Den Chinesischen Drachen befrieden?
GPPI hat ein interessantes neues Projekt gestartet. Unter “Socializing the Dragon? Europe’s China Policy and Global Security Governance” gehen Sie der Frage nach, wie die EU ihre klassischen Kooperationsmechanismen nutz, um China politisch einzubinden und europäischen Außenpolitik erfolgreich auf China abzustimmen.
Leider fehlt der EU Politik die Zähne. Wie es dieses Wochenende wieder zu beobachten sein wird, gibt es symbolischen Protest in Europa gegen die brutale Unterdrückung der Tibetanischen Bevölkerung. Der Dalai Lama ist zu Besuch und durch die Gazetten werden die Chinesischen Unmutsbekundungen hallen. Das GPPI Projekt ist sicherlich ein wichtiger Beitrag, dennoch wäre es wichtiger sich mit dem Land an sich, seiner Klutur und vor allem Geschichte zu beschäftigen.
Die Chinesischzentrierte Politik China wurzelt in dem althergebrachten Verständnis, dass China, ähnlich wie damals Rom, der Nabel der Welt ist. Gepaart mit einer chinesischen Politik der Stärke, westlichen Firmen, die sich zusammen mit unseren politischen Delegationen die Klinke in China in die Hand drücken und einem zunehmenden internationalen Verlust westlicher Deutungshoheit wird China nicht nur ein Drachen sein, der auf einem Goldschatz sitzt, sondern auch einer, der ein ganzes Land in Angst und Schrecken hält.
Artikel: Den Chinesischen Drachen befrieden? · Autor: Malte · Kategorie: Journal
Datum: Freitag, 21. September 2007, 14:04 Uhr
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