E-participation in Berlin
Neulich in Berlin: Es wurde zum Lauch der Website von e-participation in die beeindruckenden Türme am Frankfurter Tor geladen. Neben einem der schönsten Rundblicke auf Berlin wurde ersichtlich, dass langsam aber allmählich e-participation in Deutschland ankommt. Die Plattform Politik Digital und der British Council in Berlin stecken hinter der Idee, neue Ansätze, die sich mit e-participation auseinandersetzen, in einer überschaulichen Datenbank zusammenzutragen.
Visibility und Vernetzung. Beides wichtig für die oftmals noch unbekannten Projekte. Allerdings ist auch augenscheinlich, dass Deutschland im Vergleich zur UK noch viel nachzuholen hat. Denn obwohl mittlerweile Web 2.0 viele in seinen Bann zieht, ist das Web 2.0 quasi noch über ein 56k Modem in Deutschland und Berlin zu erreichen. E-participation.net zeigt also den richtigen Weg in die digitale und vernetzte Zukunft.
Denn Politik und Politiker sind als Volksvertreter nicht mehr ausreichend definiert. Vielmehr geht es darum, dass die Potentiale in der Gesellschaft mit der Politik vernetzt und eingebunden werden. Politiker selbst sollten erkennen, dass sie verstärkt zu Vermittlern zwischen der politischen Entscheidungsebene werden sollten.
Und hervorragende Beispiele gibt es genug. Zum Beispiel gibt es ein Citizenportal einer Gemeinde in England, das aufzeigt, wie die Bürger eingebunden werden können. Oder, und das wäre sicherlich auch nicht uninteressant für Berlin, ein Forum in den USA, in dem die Bürger direkt Fragen an die Politik stellen können, dabei aber Transparenz an vorderster Stelle steht.
In diesem Sinne: Viel Erfolg dieser neuen Plattform, denn es gibt wahrlich viel zu tun in unser sich langsam Richtung Netzwerkgesellschaft verändernden Land.
Artikel: E-participation in Berlin · Autor: Malte · Kategorie: Journal
Datum: Dienstag, 22. Mai 2007, 10:34 Uhr
Feed zum Beitrag: RSS 2.0 ·
Trackback: Trackback-URL
Diesen Beitrag kommentieren.