Erfolgreich im Praktikum durchstarten
Die Bewerbung führte zum Erfolg und der Morgen kommt, an dem man zuseiner neuen Praktikumsstelle fährt. Die Freude ist groß, dass man nun erste Schritte in Richtung seines Berufs macht – die Unsicherheit, nach der ersten Freude, wächst allerdings auch. Denn auch wenn man vielleicht schon zum Vorstellungsgespräch dort war, zeigt sich erst vor Ort was erwartet wird und wie die Arbeit wirklich aussieht.
Es gibt natürlich viele Arten von Praktika. Einige, wo man nur kurz reinschnuppert, andere, wo man in ein Team eingebunden oder sogar eigenverantwortlich über längere Zeit arbeitet. Natürlich will und sollte man die Chance ergreifen, die sich durch Praktika bieten – von der Arbeitserfahrung bis zum Kennenlernen interessanter Menschen und neuer Freunde. Allerdings bieten nicht alle Praktika die gleichen Möglichkeiten, denn vieles hängt von der Dauer, dem Arbeitsgeber und den Mitarbeitern sowie von den anstehenden Projekten ab.
Oftmals ist es auch einfach nur das Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein, wenn man am Ende eine tolle Zeit verbracht hat und vielleicht sogar übernommen wird. Mit den von uns zusammengestellten 10 Tipps könnt ihr diesem Glück jedoch ein bisschen auf die Sprünge helfen. Denn es gibt einige Dinge, die man unbedingt machen sollte und einige Fehler, die man tunlichst vermeiden sollte.
Stellt fragen und seid bereit zu lernen!
Das einzig sichere an einem Praktikum ist, dass es eine Chance zum Lernen ist. Man ist von einer Vielzahl interessanter Leute umgeben, von denen viele gerne ihre Erfahrungen oder Gedanken mitteilen.
Denke immer an den ersten Eindruck!
Einer der Nachteile eines Praktikanten ist es, dass man weder die Zeit noch den Rückhalt in der Organisation hat, um eine erst einmal geformte Meinung über einen zu korrigieren. Deshalb ist ein guter Start sehr wichtig.
Nutze die Organisation für dich!
Wenn man sich zum Beispiel aus einem Praktikum heraus bewirbt, hinterlässt dies oft einen guten Eindruck. Man kann natürlich auch vorschlagen, an Veranstaltungen teilzunehmen oder über diese zu berichten, denn normalerweise haben Organisationen mehr Einladungen als Personal und Zeit.
Nutze deine Initiative!
Viele kleine und mittlere Organisationen besitzen sehr flache Strukturen. Dies ist eine gute Chance sich einzubringen und nicht davor zurückzuschrecken, dies anzubieten oder Ideen vorzuschlagen.
Halte Augen und Ohren offen!
Finde heraus woran man momentan arbeitet, wie die Organisation aufgebaut ist und wie gearbeitet wird. Frage auch nach aktuellen Projekten oder ob Hilfe gebraucht wird, denn so lernst du Leute kennen und mit Glück findest du ein interessantes Projekt.
Sei zu allem bereit!
Wenn eine große Fuhre Post rausgeht oder andere administrative Tätigkeiten anstehen, die normalerweise eine Beleidigung für eure Ausbildung darstellen, sollte man es trotzdem machen, denn es hinterlässt keinen guten Eindruck, wenn man sich vor solchen Aufgaben immer drückt – allerdings sollte man sich auch nicht um solche Aufgaben reißen
.
Lass dich aber nicht abschieben!
Verbringe nicht Monate mit einer Arbeit, die du hasst. Auch wenn man mal die Post machen muss, darf dies nicht das Praktikum sein. Warte nicht bis zuletzt, sondern versuche weiterzuarbeiten UND stelle klar, dass du besser mit etwas anderem betraut werden kannst. Vielleicht gibt es momentan keine andere Arbeit, aber man weiß dann von deiner Situation und mit etwas Glück ändert sich diese dann schnell.
Sei nicht zu fordernd!
Sich einbringen ist gut, aber zuviel fordern nicht, denn so kann man schnell einen schlechten Eindruck hinterlassen. Nimm gezielt einen Moment, um mit Selbstbewusstsein zu beeindrucken oder deinen Standpunkt zu vertreten, aber nicht am ersten Tag und nicht zu oft.
Rede nicht schlecht über deine Mitpraktikanten!
Versuche nicht die schlechten Arbeiten auf andere abzuwälzen, Ideen zu klauen oder Intrigen zu spinnen. So stellt man sich selbst in ein schlechtes Licht und wie man in den Wald hineinruft so hallt es bekanntlich heraus.
Denke nicht mit dem Praktikum endet alles!
Versuche deine Kontakte zu pflegen. Selbst wenn nicht sofort ein Job dabei herauskommt, ist man so in einer guten Position, sollte einer angeboten werden. Oftmals entwickeln sich auf diese Weise Möglichkeiten, an die man nie gedacht hätte.
Versuche nicht diesen Regeln zu folgen, wenn dein Instinkt dir etwas anderes rät
.
Auch wenn ihr alle diese Tipps beherzigt, könnt ihr auch mal bei einem Praktikum landen, das euch ausbeutet und die Zeit dort zur Qual wird. Wenn dies der Fall ist, solltet ihr schnell ein klärendes Gespräch suchen. Wenn alles nicht hilft und die Arbeit euch nicht weiterbringt, nehmt euch vor, niemals wieder solch eine Stelle anzunehmen und zieht die Konsequenz: Kündigt, denn man sollte sich nicht ausbeuten lassen.
Diese und mehr Infos zur Praktika gibts hieroder in unserem Leitfaden für Praktika
von Malte Mau
Artikel: Erfolgreich im Praktikum durchstarten · Autor: Malte · Kategorie: Journal
Datum: Donnerstag, 7. Dezember 2006, 09:44 Uhr
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